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Digital durch die Krise in die Zukunft - Interview mit Laura Brokamp vom Reisebüro Schlagheck

Magnus Kunhardt
14.10.2020 10:01:41

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Laura Brokamp Reisebüro Schlagheck"Wir müssen unsere Geschäftsfelder überdenken und an einer besseren Zusammenarbeit zwischen Leistungsträgern und Vertrieb arbeiten. Die Branche steht heute vor einem Neustart, der jetzt aktiv und mit neuen Ideen gestaltet werden muss."  - Laura Brokamp vom Reisebüro Schlagheck

Frau Brokamp, haben Sie vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für dieses Interview nehmen. Können Sie uns ein wenig über Ihr Unternehmen erzählen?
Wir sind ein Reisebüro in der dritten Generation und seit 25 Jahren Lufthansa City Center. Unser Geschäft teilt sich auf die Touristik und Geschäftsreisen zu je 50% auf.

Welche Faktoren (unabhängig von Corona) sind in Ihrem Geschäft für die Bereitstellung Ihrer Dienstleistung wichtig?
Ein enger Kontakt zu unseren Kunden, ein hoher Grad an Digitalisierung und unsere Mitarbeiter mit einem großen Fachwissen und Begeisterungsfähigkeit.

Welche Funktionalitäten schätzen Sie an MIDOCO besonders?
Wir schätzen sehr, dass MIDOCO sowohl für den Touristik- als auch den Geschäftsreisebereich mit einem hohen Grad an Automation genutzt wird. Die vielfältigen Möglichkeiten Kundendaten, Entgelte und Agenturdaten zu speichern und zu steuern erleichtern die tägliche Arbeit sehr.

Sie nutzen schon lange MIDOCO Mid-office. Welche Erfahrungen haben Sie mit MIDOCO generell gemacht?
Die Mitarbeiter können sich schnell mit der Benutzeroberfläche vertraut machen. MIDOCO entlastet den Expedienten von Routinetätigkeiten. Gleichzeitig können alle wichtigen Informationen zum Kunden in Midoco hinterlegt und gespeichert werden.

Wo steht Ihrer Meinung die Branche heute nach diesem beispiellosen Einschnitt durch Corona?
Wir müssen unsere Geschäftsfelder überdenken und an einer besseren Zusammenarbeit zwischen Leistungsträgern und Vertrieb arbeiten. Die Branche steht heute vor einem Neustart, der jetzt aktiv und mit neuen Ideen gestaltet werden muss.

Wie Sie die Zukunft aus?
In der Zukunft wird es mehr als je zuvor auf schlanke und automatisierte Prozesse ankommen. Wir werden uns intensiver um unsere Kunden bemühen müssen und Ihnen maßgeschneiderte und auf sie zugeschnittene Produkte aktiv anbieten. Dazu müssen wir unsere Kunden und ihre Interessen und Vorlieben sehr genau kennen.

Was hat Ihnen geholfen die Situation soweit es ging zu bewältigen?
Wir haben sehr schnell auf die neue Situation reagiert und mit allen Mitarbeitern offen über die Situation und darauf folgende Maßnahmen wie z.B. Kurzarbeit gesprochen. Da wir seit Jahren papierlos arbeiten und alle Geschäftsprozesse digital abbilden können, konnten wir sehr schnelle Mitarbeiter auf Homeoffice-Arbeitsplätze umstellen. Eine große Hilfe war die Aufgabenverwaltung in Midoco: durch die Kurzarbeit und auch Homeoffice-Arbeitsplätze haben sich unsere Mitarbeiter kaum noch gesehen. Dank der Aufgabenverwaltung konnte man gemeinsam an Vorgängen arbeiten und es sind keine Informationen auf der Strecke geblieben. Gerade in den ersten Wochen des Lockdowns und den zahlreichen Stornierungen zur Osterzeit, konnten wir so viel effizienter arbeiten.

Gab es Vorkehrungen, die Sie vor Corona unabhängig schon getroffen hatten, die nun zum Einsatz kamen oder sich als gute Vorbereitung hervorgetan haben?
Das wir seit Anfang 2019 auf einer cloudbasierten Arbeitsoberfläche arbeiten hat sich als gute Vorbereitung herausgestellt. So konnten wir innerhalb eines Tages verschiedene Mitarbeiter ins Homeoffice schicken, ohne dass die Arbeitsqualität darunter leiden musste. Zudem hat sich ausgezahlt, dass wir seit Jahren papierlos arbeiten und daher standortunabhängig Zugriff auf alle Dokumente und Vorgänge hatten.

Waren Sie seit dem Lockdown schon wieder unterwegs? Was war Ihre Erfahrung?
Ich war Anfang August mit dem Fahrrad in Frankreich unterwegs und im September in Griechenland auf Kos. Überall wo ich war wurden die Hygienemaßnahmen entsprechend eingehalten und es war herrlich nach vielen, stressigen Monaten im Urlaub den Kopf frei zu bekommen. Die Gefährlichkeit des Coronavirus hängt nicht an (Länder)Grenzen, es hängt am individuellen Verhalten eines jeden Einzelnen, zuhause oder im Urlaub, in Deutschland oder irgendwo in der Welt.

Was war Ihre bisher schönste Reise?
Meine bisher schönste Reise war vor einigen Jahren ein vierwöchiger Trip durch Myanmar. Das Land hat mich mit seinen herzlichen Bewohnern und seiner wunderschönen Natur begeistert.

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